Der Rebschnitt

Die Reben werden zwischen Januar und Ende März beschnitten, selbstverständlich von Hand. Der Rebschnitt ist in der Champagne von maßgeblicher Bedeutung, denn mit ihm beginnt ein neues Jahr im Weinberg. Der Schnitt muss dafür sorgen, dass der Pflanzensaft bestmöglich in die Knospen gelangen und somit Kraft und Fruchtbarkeit der Rebe gewährleisten kann. Die Weinbergarbeiter ziehen zu Fuß durch die Reihen und schneiden jeden Stock einzeln zu. Ende März folgt ein weiterer manueller Arbeitsschritt: Das Binden. Hierbei werden die Reben an den Stützdrähten befestigt, damit das Wachstum in geordnete Bahnen gelenkt wird.