Fran├žois Taittinger

Michels Bruder François Taittinger verlässt 1940 den Wehrdienst und tritt in das Unternehmen ein. Gleichzeitig setzt er sein Studium fort. Trotz seines jungen Alters übernimmt er schrittweise mehr Verantwortung im Unternehmen und sieht den internationalen Konkurrenzkampf zwischen den Champagner-Häusern nach Kriegsende voraus. Das Champagnerhaus besitzt einige Vorteile: Historische Kellergewölbe, einen 50 Hektar großen Weinberg, hochwertige Weine auf Lager… aber zuerst muss es bekannter und begehrter werden.
Da die Familien Forest und Fourneaux keine Nachkommen haben, macht François seinen eigenen Namen zum Markennamen des Hauses und lässt „Taittinger“ auf alle Etiketten drucken. Das Unternehmen tritt der Interessensvertretung der großen Champagnermarken bei und lässt sich in Saint-Nicaise nieder. Es ist die Zeit des Champagner-Aufschwungs.
François erweitert sein Team: Seine Brüder Jean und Claude treten 1946 und 1949 in das Unternehmen ein.