Kreidesteinbr├╝che, Abtei

Die Kreidesteinbrüche stammen aus der römischen Besatzungszeit in Gallien, und zwar aus dem 4. Jahrhundert. Damals wurden hier Kreidesteinblöcke gewonnen; 900 Jahre später errichtete man direkt darüber das Klostergebäude Saint-Nicaise.
Die ehemaligen Kreidesteinbrüche werden um Gänge, Keller, Krypten und Gewölbe erweitert, wo die Benediktinermönche die Champagnerweine lagern, mit denen sie Handel treiben.
Von der Abtei, die unter der französischen Revolution zerstört wurde, besteht heute nur mehr das Kellergeschoss mit der Krypta und den Grabgewölben. Sie bilden die Überreste eines der schönsten gotischen Bauwerke der Champagne und werden in jedem Jahr von über 70 000 Besucher besichtigt.